Aktuelle Börse
Börse aktuell: Was Märkte bewegt
Die Aktienmärkte reagieren auf eine Vielzahl unterschiedlicher Ereignisse und Entwicklungen. Wie die aktuelle Börse sich entwickelt, hängt von den Konjunkturaussichten, der Fiskal- und Geldpolitik und den Sorgen, Ängsten und Phantasien der Marktteilnehmer ab. Wer auf Dauer Erfolg in den Märkten haben will, sollte die wesentlichen Impulse, die die aktuelle Börse bewegen, kennen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf die Aktienmärkte zählt die konjunkturelle Entwicklung. Die deutschen Märkte reagieren dabei keinesfalls nur auf Konjunkturdaten aus Deutschland. Ebenso wichtig sind Daten zur Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone, in Großbritannien, den USA sowie in China und Japan. Die Konjunktur wird weltweit anhand verschiedener Größen bewertet. Die wichtigsten davon sind das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes, die Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Stimmung von Konsumenten und Investoren. Diese Variablen sind maßgeblich für die aktuelle Börse und ihre Entwicklung verantwortlich. Ein gestiegenes Verbrauchervertrauen in den USA, das besser ausfällt als vom Gros der Marktteilnehmer erwartet, führt in den meisten Fällen zu Kursanstiegen. Schlicht hingegen nimmt die aktuelle Börse einen unerwartet hohen Anstieg der Arbeitslosigkeit oder ein überraschend schwaches BIP-Wachstum auf.
Stimmungen bewegen die aktuelle Börse oft mehr als Fakten
An der Börse treffen Menschen zusammen. Deshalb wird das Geschehen an den Märkten nicht immer nur von rationalen Entscheidungen im Anschluss an die Bekanntgabe von Fakten geprägt. Seit je her spielen Emotionen, Stimmungen, Gerüchte sowie Angst und Gier eine große Rolle bei der Entwicklung, die die aktuelle Börse nimmt. Die Marktteilnehmer reagieren deshalb nicht immer auf alle Fundamentaldaten gleich. Ist die Angst vor einem Anstieg des Zinsniveaus (das erfahrungsgemäß schlecht für den Aktienmarkt ist) groß, können schon kleinste Andeutungen der Zentralbank im Hinblick auf eine mögliche künftige Straffung der Geldpolitik zu herben Kursverlusten führen, weil übernervöse Investoren ihre Mittel vom Aktien- in den Rentenmarkt umschichten und so die aktuelle Börse durch Verkaufsdruck belasten. Anleger, die dauerhaft erfolgreich im Aktienmarkt agieren möchten, müssen sich früher oder später mit den Anomalien, die die Kurse scheinbar willkürlich in die eine oder die andere Richtung treiben, auseinandersetzen. Die aktuelle Börse kann oft nur nachvollzogen werden, wenn die Analyse des Marktes auch irrationale (=menschliche) Komponenten mit einbezieht. Dazu gehören auch bedeutende Kursniveaus im Markt, die für viele Marktteilnehmer einen Ein- oder Ausstiegspunkt markieren. Diese Kursniveaus werden mit der technischen Marktanalyse ermittelt und indizieren mit einer vergleichsweise hohen Wahrscheinlichkeit künftige Marktimpulse.
Zu diesen wichtigen Kursniveaus zählen beispielsweise so genannte charttechnische Unterstützungen. Dabei handelt es sich um ein Kursniveau, nach dessen Erreichen der Markt mehrfach nach oben gedreht ist. Technisch orientierte Anleger gehen davon aus, dass ein Durchbrechen einer Unterstützung nach unten ein Verkaufssignal ist. Die Aussagekraft des Verkaufssignals ist dabei umso stärker, je häufiger der Markt das betreffende Niveau in der Vergangenheit bereits getestet hat.
Fällt der Kurs des Marktes im Handelsverlauf unter eine solche Unterstützung, führt dies oft zu einer Flut von Verkaufsaufträgen, die die aktuelle Börse zusätzlich belasten und die Kurse weiter drücken. Auch fundamental orientierte Investoren sollten deshalb unbedingt grundlegende technische Eigenschaften des Marktes und die Kursniveaus, die für die aktuelle Börse relevant sind, kennen.